KLIMASCHUTZ UND UMWELT

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen Klima- und Umweltschutz. Beides ist sowohl globale wie nationale Aufgabe.

Dazu dient der Ausbau der erneuerbaren Energien und die Energiewende als unabdingbar. Der Ausstieg aus der Atomenergie muss unumkehrbar vollzogen werden.

Durch Kreislaufeffizienz und nachhaltigem Einsatz von Ressourcen wollen wir die Umwelt und unser Klima schonen.

Vor dem Hintergrund der Endlichkeit natürlicher Ressourcen, stetig steigender Rohstoffpreise sowie den wachsenden Anforderungen an den Klima- und Umweltschutz, müssen wir die Abfallwirtschaft in Deutschland zu einer Kreislaufwirtschaft entwickeln, in deren Mittelpunkt die Abfallvermeidung, die Wiederverwertung von Produkten, die Wiedergewinnung von Rohstoffen sowie die Ressourcenschonung stehen.

Wetterextreme hat es immer gegeben, aber sie werden heftiger und häufiger. Der Mensch formt die Natur.

Die Auswirkungen unseres Handelns auf die Umwelt eskalieren, die Evolution wird in neue Bahnen gelenkt, die Fähigkeit des Erdsystems, sich selbst zu regulieren, wird untergraben.

Die Alternative heißt gestalten oder zerstören. Doch der Wachstums- und Beschleunigungswahn ist ungebrochen.

Kaum ging das Hochwasser zurück, kaum ist der viel zu heisse Sommer vorüber, wird im Bundestag das alte Lied angestimmt: Wachstum, Wachstum, Wachstum !

Das kann nicht die Antwort auf die Herausforderungen einer sich radikal veränderten Welt sein.

Aber noch immer werden gewaltige Summen für den Bau von Wolkenkratzern und für Spekulationsgewinne verschwendet, statt in die Energieeffizienz und ökologische Kreislaufwirtschaft, Bildung und Armutsbekämpfung zu investieren.

Klimaschutz ist eine zwingende Notwendigkeit für die Zukunftsfähigkeit des Landes Baden-Württemberg. Wir sehen ihn als Querschnittsaufgabe.

Klimaschutz bedeutet Chancen: Chancen, den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg und uns als Gesellschaft in eine nachhaltige Zukunft zu führen. Als SPD schauen wir nicht einseitig auf die Herausforderungen des Klimawandels. Neben Ökologie und Nachhaltigkeit haben wir auch die Interessen von Arbeitnehmer*innen fest im Blick.

Die grün-schwarze Landesregierung hinkt hinterher und hat ihre selbst gesteckten Klimaschutzziele zur Senkung des CO2-Ausstoßes weit verfehlt. Es braucht endlich eine wirkungsvolle und sozial gerechte Klimapolitik. 

Wir müssen in den Umbau zu einer nachhaltigen und klimaneutralen Gesellschaft investieren. Das Setzen auf überholte Technologien und Strukturen verschärft die Umweltkrise. Es rückt die Ziele des Pariser Abkommens in weite Ferne. Es behindert Innovation und mindert unsere Wettbewerbsfähigkeit. Wir sollen deshalb einen Zukunftsfonds für die Dekarbonisierung unserer Industrie, der Arbeitsplätze sichert und neue schafft.

Wir wollen eine Gesellschaft, die erneuerbare Energien nutzt und insgesamt ihren Material- und Energieverbrauch senkt. Im Sinne einer Kreislaufwirtschaft müssen wir langlebig konstruieren, wiederverwerten und reparieren, statt wegzuwerfen. So schützen wir langfristig die biologische Vielfalt und unsere Ökosysteme.

Tausende junge Menschen organisieren sich in Bewegungen wie "Fridays for Future". Zu Recht fordern sie mehr Entschlossenheit beim Umwelt- und Klimaschutz.

DAS WICHTIGE JETZT